Das Freiraumkonzept

Die Geometrie des Gebäudes erreicht eine Verzahnung der Landschaft mit den städtebaulichen Strukturen und den Freianlagen.
Der Freiraum wird durch die Städtebauliche Setzung der Schule in 3 Bereiche gegliedert, die sich durch ihren eigenständigen Charakter klar voneinander unterscheiden.
So nimmt der landschaftlich geprägte Gartenbereich mit weichen und eher natürlichen Materialien die Struktur der umliegenden Felder und Baumstrukturen am Merzbach auf. Nutzungen wie der Schulgarten, Sportaktivitäten, Spielpunkte, der Rollstuhlparcour werden hier verortet.
Der Schulhof ist farbig und von der Materialität robuster. Er wird auf der einen Seite vom Gebäude gerahmt - so entsteht ein geschützter Bereich, der allerlei Möglichkeiten für Pausenaktivitäten bietet. In der weiteren Abfolge umschließt er das Gebäude und öffnet sich zur Landschaft bzw. zum Gartenbereich.
Der Vorbereich ist geprägt durch die funktionale Anordnung der Vorfahrten, Stellplätze und Eingangsbereiche. Mit den sich wiederholenden, aber je nach Bereich differenzierten Gestaltungselementen wie lineare Raumfiltern aus Gräsern oder blühenden Sträucher, Bäumen und homogenen Belägen erhalten die Freianlagen der Schule eine eigenständiges Gesicht und tragen so zur Identifikation des Ortes bei.

Wettbewerb Januar 2015: Anerkennung
Architekten: Walz und Walz, Frank Heinz