„Orte am Wasser“ – der Kraichbach als Landschaftserlebniszone

Die Schnittstellen zwischen Wasser und gebauter Stadt gewinnen im Rahmen eines ökologisch-sozial orientierten Städtebaus eine immer größere Bedeutung. Sie bieten die Chance für eine unverwechselbare, soziale und umweltfreundliche Stadtentwicklung, die den Bürgerinnen und Bürgern mitten in der Stadt vielfältig nutzbare Freiräume zur Verfügung stellt. Modernes Hochwassermanagement kann auf diese Weise zum Motor einer aqua-urbanen Landschaftsentwicklung werden, die an den Berührungsstellen von Stadt und Landschaft vielfältige Optionen sozialer, ökologischer und pädagogischer Interaktion schafft.

Entlang des Kraichbachs entsteht so eine Abfolge von Landschaftsräumen, die je nach Standort und Gestaltungsintensität vielfältige Möglichkeiten der sportlichen Betätigung, der Naturbeobachtung und der Erholung für alle Generationen bieten.

Mehrfachbeauftragung 2015, 1. Rang

Mit Pit Müller, Freier Landschaftsarchitekt, Freiburg